Wie gelingt ein guter Start in einer neuen Stadt?

Arnstadt ist eine neue Stadt für mich. Ich würde mich freuen, wenn mir dort ein guter Start gelingt.

Bis vor kurzem wusste ich gar nicht, dass es diese wunderschöne Stadt gibt. Inzwischen freue ich mich sehr darauf in diese Stadt zu leben. Damit mir ein guter Start gelingt, bin ich dabei folgendes zu tun:

Lernen: Letzte Woche durfte ich mich mit Gemeinde- und Unternehmensberater Michael Winkler treffen. Michael arbeitet seit einigen Jahren auch in den neuen Bundesländern. Ich bat ihn um etwas Zeit, damit ich von seinen Erfahrungen lernen konnte. Eine Sache habe ich dabei gelernt – lerne! D.h. höre den Menschen zu und lerne von ihnen. Die leben schließlich viel länger dort. Um gut anzufangen muss man nicht allzu viel wissen. Aber man sollte bereit sein viel zu lernen.

Örtlichkeit: Am vergangenen Freitag war ich mit meiner Frau in Arnstadt. Dort haben wir ein Büro in der alten Handschuhfabrik in der Rosenstraße in Arnstadt besichtigt. Das ganze Komplex wird vom Wirtschaftszentrum Arnstadt verwaltet. Ich werde im neuen Jahr ein schönes, helles, 24 qm großes Büro beziehen können. Vorher wird noch ein neuer Laminatboden verlegt und die Wände neu gestrichen.

Es gibt einen wichtigen Grund warum ich mich gerade über dieses Büro freue. Es befindet sich im Zentrum von Arnstadt. In diesem Gebäude haben verschiedene Menschen ihre Büros. Diese Menschen sind bereits in der Stadt tätig. D.h. in diesem Gebäude komme ich schnell in Kontakt mit Menschen der Stadt.

Direkt vor meinem Büro befindet sich zudem das Altstadt-Café. Dort werde ich sicherlich ab und zu meinen Kaffeekonsum frönen und zu Mittag essen. Dabei werde ich wieder die Möglichkeit haben Menschen aus Arnstadt kennenzulernen.

Ein guter Start wird begünstigt, wenn man sich bei den Menschen der Stadt aufhält.

Beziehungen: Nach der Besichtigung des Büros sind wir nach Erfurt gefahren. Dort haben wir uns mit Gabi und Manfred Obst getroffen. Manfred ist Pastor einer Kirchengemeinde in Erfurt und Regionalleiter unseres Gemeindenetzwerkes in Thüringen. In ca. einem Jahr soll ich seine Nachfolge in der Regionalleitung antreten.

Mit Gabi und Manfred waren wir bei einem tollen Italiener. In gemütlicher Ambiente bei gutem Essen konnten wir uns näher kennenlernen. Und das Fazit des Treffens? Das sind ganz netter Leute! Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit in Thüringen.

Beziehungen zu Menschen vor Ort aufzubauen und zu pflegen wird eine enorme Hilfe sein, damit mir ein guter Start gelingt.

Bist du schon mal in einer neuen Stadt umgezogen? Wenn ja, wie ist dir ein guter Start gelungen? Schreibe einen Kommentar. Ich freue mich von dir zu hören.

Auf nach Thüringen

gelbes ortsschild mit thüringen drauf geschrieben
cN Productions

Nach 23 Jahren im pastoralen Dienst im Süddeutschen Raum bewegen meine Frau und ich uns mehr in die Mitte von Deutschland, nach Thüringen. Dort werde ich die Verantwortung für ein kleines Netzwerk von Kirchengemeinden und Gemeindegründungen übernehmen.

Thüringen hat 2.221.222 Einwohner (Quelle: Thüringer Landesamt für Statistik). Die Mitglieder aller Freikirchen die zur VEF gehören stellen zusammen nur 0,15% der Bevölkerung dar. Mit unseren ca. 750 Gemeinden gehört unser Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden zu den wenigen Freikirchen und Kirchen die in unserem Land leicht am wachsen sind. In Thüringen sind wir jedoch kaum vorhanden. Wir bilden mit unseren Mitgliedern nur 0,011% der gesamten Bevölkerung. Die 240 Mitglieder verteilen sich auf neun, meist kleinere Gemeinden und Gemeindegründungen.

Diese Zahlen unterstreichen die Ergebnisse einer Studie der Universität Chicago. Diese Studie hat ergeben,

“ dass in Ostdeutschland weniger Menschen an einen Gott glauben als in jeder anderen Region der Welt. Rund 46 Prozent der Befragten gaben an, noch nie an Gott geglaubt zu haben.“ (proKOMPAKT 17/2012)

Thüringen gehört zu dem Teil unserer Welt in der weniger Menschen an einen Gott glauben als in jeder anderen Region der Welt!

Aber es gibt eine andere Seite. Eine Seite der Hoffnung und Offenheit. Im Gespräch mit einer Person in Arnstadt sind wir darauf gekommen, dass meine Frau und ich nach Arnstadt / Thüringen ziehen. Ebenfalls wurde bekannt, dass ich Pastor bin. Sinngemäß kam die spontane Reaktion der Person: „Ach, das ist gut, dann kommt mehr Licht und Wärme nach Arnstadt.“

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