Eine meiner größten Herausforderungen: Öffentlich, auf offener Straße, mit Menschen über meinen Glauben an Gott sprechen. Gleichzeitig ist mir klar, dass wenn wir eine neue Gemeinde starten, wir es vor allem für Menschen tun die Nichtchristen sind. Also müssen wir irgendwie mit ihnen ins Gespräch kommen.

Gerade habe ich 14 Tage hauptsächlich auf offener Straße verbracht. Ich habe dort mit Menschen über meinen Glauben an Jesus gesprochen und meine erste Predigt und Gottesdienst in Arnstadt gehalten. Nicht in einer Kirche. In einem Biergarten. Diese Zeit war herausfordernd, aufregend und einfach nur genial. Was habe ich mitgenommen aus dieser Erfahrung?

Du musst es nicht alleine schaffen!

Nur weil eine wichtige Sache nicht mein Ding ist heißt nicht, dass ich darauf verzichten muss. Es gibt Menschen, die mir helfen können. Meine Hilfe kam in Form von Summerride 2014. 25 junge Menschen die mutig und begeistert unter anderem in der Fußgängerzone von Arnstadt, bei einem Fußball Turnier in Ilmenau und im Park und Biergarten von Arnstadt ihren Glauben an Jesus publik machten. Ich war mit dabei. Ich musste es nicht alleine schaffen. Summerride war mir eine große Hilfe.

Versetze dich in die Lage, in der du das richtige tun musst!

Ich wollte ja, aber ich fühlte mich irgendwie dazu nicht in der Lage. Es ist auch nicht meine größte Stärke und auch nicht meine stärkste Leidenschaft. Aber es ist enorm wichtig für unser Vorhaben die Ilm-Kreis-Kirche zu gründen und für die Ewigkeit von vielen Menschen. Ich hätte lange für mich beten lassen können, bis die Liebe Gottes mich so mitreißt, dass ich einfach nicht aufzuhalten bin. Auf diesem Weg wäre nichts passiert. Ich musste mich selbst in der unausweichlichen Lage bringen, damit das was gut und richtig ist auch passiert. Ganz einfach, ich habe einen Termin festgelegt. Ich habe mich bei Summerride beworben. Sie haben zugesagt. Ab hier gab es kein Zurück. Ich hatte einen Strom in Gang gebracht, der letzten Endes mich selbst mitgerissen hat.

Gemeinde ist die beste Evangelisation!

Egal wie viel Aufmerksamkeit wir für den Glauben an Jesus erzeugen, ohne eine Gemeinde vor Ort, versandet alles. Ich bewundere Menschen die so mutig auf der Straße von ihren Erfahrungen mit Jesus erzählen. Genauso zu bewundern sind Menschen die mit einer Kontinuität vor Ort Gemeinde leben. Ohne diese Menschen hier in Arnstadt wären die 14 Tage wie ein Rausch, der kurz da ist und dann wieder vorbei ist. Unsere Aufgabe im Ilm-Kreis ist nun die zu sammeln und verbinden, die in den 14 Tagen angesprochen wurden. Ich glaube zutiefst an Evangelisation. Langfristig bin ich überzeugt, dass Gemeinde die beste Evangelisation ist. Wenn Gemeinde da ist, dann werden 14 Tage Summerride oder ähnliche Angebote zu enorme starke Events.

Ich habe auf jeden Fall bereits Summerride 2015 für den Ilm-Kreis erneut angefragt. Als Gemeindegründung vor Ort brauchen wir diese starke und ermutigende Gruppe! Danke Summerride. Danke Ilm-Kreis-Kirche!

Frage: Wäre Summerride 2015 etwas für dich? Oder könntest du jemanden Summerride 2015 ermöglichen?

4 Gedanken zu “Auf offener Straße

  1. Einfach toll.. danke für die Zeugnis … wir haben auch an Waltershausen das erlebt in 2010 mit Summerride..und vor war eine Jugend Gruppe von Bad Gandersheim.. wir freund uns darüber für die Durchbruch an Ill-Kreis..

    Herzlichst.. Linda und Wade

  2. Hallo James,
    Stark, der Artikel, auch ich muss immer wieder feststellen, dass man wirklich den ersten Schritt gehen muss. Wenn diese erste
    Hürde überwunden ist, kann es weiter gehen.
    Stark, dass ihr es durchgezogen habt. Und alles Gute für die Zukunft.

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