Diese Tage sind ganz besondere Tage für mich. Ich bin seit einem Jahr Regionalleiter der BFP-Gemeinden in Thüringen. Am 2. Juni 2013 wurde ich in diese neue Aufgabe eingesetzt. Jetzt schaue ich bereits zurück auf 365 Tage im Amt. Das ist für mich ehrfurchtgebietend. Hat sich denn etwas in diesem Jahr getan?

Natürlich will ich mir selber keinen falschen Erfolgsdruck machen. Aber ich möchte etwas bewegen. Ich möchte, dass mein Leben zählt! Ganz dankbar war ich deshalb, als mich das leise Gefühl beschlich, dass sich doch etwas bewegt hat. Heute und in meinem nächsten Blog werde ich ein paar dieser Dinge kurz nennen:

Ein Plan entsteht

Gerade am Ende meines ersten Jahres merke ich, wie größere Klarheit über das, was Gott vorhat, entsteht. Daraus erkenne ich auch, welche nächsten Schritte zu gehen sind. In diesem Jahr konnte ich alle Gemeinden unseres Gemeindebundes in Thüringen (bis auf eine) besuchen, was mir einen Einblick in unsere Gemeindelandschaft gewährte. Diese ersten und wackligen Gehversuche in meiner neuen Aufgabe haben mir geholfen, Ansätze für Wege nach vorne zu erkennen. Was lerne ich daraus?

• Manchmal muss man einfach ins Wasser springen.
• Mit der Zeit bekommt man ein Gefühl für die Materie, und …
• Man fängt an, zielorientierter und kräftiger zu schwimmen.

Ich bin Gemeindegründer geworden

Das hört sich vielleicht selbstverständlich an. Bin ich nicht deshalb auch nach Thüringen gekommen? Nun ja, am Anfang war ich mir nicht sicher, ob ich der geborene Gemeindegründer bin. Ich habe Gemeindegründer begleitet und durch Trainingsangebote unterstützt. Ich war mitverantwortlich, dass Gemeindegründer nicht aufgaben und überhaupt an den Start gingen. Aber ich war nie der Gemeindegründer! Gott hat Zeit gebraucht, um mir Mut zu machen, die Aufgabe anzupacken. Anfangs dachte ich daran, einen Gemeindegründer nach Arnstadt zu holen und diesen dann zu begleiten. Nun, ich warte nicht länger. Ich packe die Sache an. (Ich bete jedoch weiter für junge Leiter an meiner Seite, die mich hier in Thüringen unterstützen.)

Frage: Was konntest du in den letzten 6 bis 12 Monaten bewegen?

5 Gedanken zu “Ein Jahr später! Teil I

  1. Lieber James,
    deine Nachrichten inspirieren und machen mir immer wieder Mut!
    Herzlichen Glückwunsch zum einjährigen Jubiläum – der Sprung hat sich ganz offensichtlich gelohnt.
    Alles Gute und viel Segen weiterhin, Uli

  2. Herzliche Gratulation lieber James. Vielleicht hast du das (innerlich) schwierigste Jahr hinter dir?
    Wie auch immer. Geh weiter so. (Immer weiteratmen, egal was kommt 🙂 🙂

    Gott ist mit dir! Er sagt „nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch“ Er begegnet uns nicht willkürlich, wenn er halt will, sondern wenn wir bereit sind für ihn. Wünsche dir vieeele gute Begegnungen mit ihm. Ganz lb. Grüße, Gotthilf

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