Mariusz Muszczynski ist ein guter Freund von mir und Direktor der Innenmission der polnischen Pfingstbewegung. In den nächsten Wochen werde ich hier einen Artikel von ihm Posten. Ursprünglich ist dieser Artikel Teil des Buches History Maker. Mariusz hat mir die Erlaubnis gegeben seine Einsichten mit meinen Lesern zu teilen. Sie haben mich inspiriert. Diese Inspiration wünsche ich dir auch. Viel Freude beim lesen. Danken möchte ich auch Dr. Herbert Ros für seine hervorragende Übersetzung.

Wenn ich 17 Jahre zurückgehen und neu anfangen könnte, würde ich alles genauso wieder machen, und eine neue Gemeinde gründen. Gewiss, ich war unerfahren und erst 23 Jahre alt. Vielleicht war ich etwas naiv, aber ich bereue nichts, trotz der Fehler, die mir unterlaufen sind. Eine neue Gemeinde etablierte sich; alte und junge Menschen lernten Christus persönlich kennen. Das ist meine anhaltende Freude. Erlaubt mir, einige Wahrheiten zu präsentieren, die zeigen, dass der Ruf zur Missionsarbeit heute gilt und dich und mich unmittelbar anspricht.

Christi Missionsbefehl ist unsere größte Motivation

Ehe der Herr Jesus gen Himmel fuhr, sagte er: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28:18-20, Luther).

Der Missionsbefehl ist eine bedeutende Abschiedsrede. Wenn wir die Abschiedsreden von Mose, Josua oder David lesen, sehen wir die Konsequenzen für alle, die ihre Worte missachteten, und die Segnungen, die die erfuhren, die ihr Leben danach ausrichteten. Deshalb bin ich überzeugt, dass dein und mein Erfolg von unsrer Gesinnung gegenüber der letzten Anweisung des Herrn Jesus abhängt.

In seinen letzten Worten schloss Jesus die Voraussetzung für das Leben und die Entwicklung der Gemeinde ein. Eines der häufigsten Missverständnisse in christlichen Kreisen ist, dass wir meinen, wir könnten den Missionsbefehl ignorieren und trotzdem all seine Segnungen in Anspruch nehmen. Meiner Meinung nach fehlt diesen Gedankengängen die Logik. Wenn wir dem Wort Gottes gegenüber treu sind, werden Gottes Segnungen Teil unseres Lebens sein, ohne sie von Gott extrahieren zu müssen. Der Missionsbefehl ist unser „Sein oder nicht Sein“!

Einer der Fehler der Gemeinde ist, sich in die vier Wände ihrer Gebäude einzuschließen. Viele Christen ziehen es vor, von der Welt zur Gemeinde zu gehen, anstatt von der Gemeinde zur Welt! Solange wir Missions-orientiert sind, scheint alles in Ordnung zu sein. Christus befahl uns, hinzugehen und zu Jüngern zu machen. Das Christentum ist dynamisch in seinem Wesen, nicht statisch. Christus war stets unterwegs. Er hielt sich nie lange an einem Ort auf. Er ist „umhergezogen und hat wohlgetan“. Wir haben die Natur Christi empfangen. Er lebt in uns. Unser Leben sollte sein Wesen widerspiegeln. Die neue Natur fordert Beweglichkeit von uns, das Hingehen zu Menschen. Das Wesen der Bienen lässt sie ihren Bienenstock verlassen. Wenn sie es nicht tun, werden sie sterben. Dasselbe trifft auf die Gemeinde zu. Wenn wir nach Christi Wesen handeln und auf die Welt zugehen, leben wir in seiner Lebensfülle. Wenn wir es nicht tun, fängt das Bedauern an. Der Missionsbefehl wird immer unsere höchste Motivation sein.

2 Gedanken zu “Von der Kirche zur Welt Teil I

  1. Hallo James, dieses Artikel hat meine herz bewegt weil viel von uns als gläubige hat starke Sehnsucht für der Missionsbefehl erfühlen zu sehen an unsere Lebenszeit… Herr lassen uns nicht vergessen das Du Herr war immer „umhergezogen und hat wohlgetan“ Apostelgeschichte 10:38, das Seinen Wesen ist in uns! Und die glauben Christi is öffentlich nicht Privat sind!.. Starke Botschaft. Danke..

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