Entmutigung begegnet uns in einer Vielfalt von Formen. Niederlagen entmutigen uns. Menschen, die ständig an uns und unsere Idee zweifeln, tun es auch. Zufriedenheit mit dem was ist, ist ein starker Verbündeter von Entmutigung. Selbstzweifel ebenso.

Hier sind drei weitere Dinge die ich tue um Entmutigung zu überwinden:

Mich mit Menschen vernetzen die, die gleich Luft atmen wie ich: Ich weiß, dass es mehr im Leben gibt als neue Gemeinden zu gründen. Dennoch fühle ich Energie in mir aufsteigen, wenn ich mit visionären Gemeindegründern zusammen bin. Diese Menschen atmen die gleiche Luft wie ich.

Diese Menschen geben mir Schub. Nachdem ich Zeit mit ihnen verbracht habe, glaube ich wieder stärker an meine Vision. Ich muss nicht über Dinge lange diskutieren, die für mich keine Frage mehr sind. Wir sind sofort auf einer Wellenlinie und wir spornen einander an.

Meine wichtigste E-Mail gestern war eine Anfrage an einen starken, katalytischen Leiter im Bereich Gemeindegründung. Ich habe ihn einfach gefragt ob ich ein paar Stunden Zeit mit ihm verbringen könnte. Ich hoffe er sagt zu!

Darauf achten, dass ich oft dabei bin zu tun was mir liegt: Ich begegne ab und zu das Denken: „Es geht nicht darum, was wir gerne tun, sondern darum was gemacht werden muss.“ Diese Haltung übersieht einen wesentlichen Faktor: Meine Mitmenschen protfitieren am meisten von mir, wenn ich die Dinge tue, die ich gut kann und gerne tue.

Aber nicht nur deine Mitmenschen profitieren so mehr von dir. Du selbst profitierst davon. Die Arbeit in deinen Stärken gibt dir Energie. Je weniger eine Sache zu deinen Stärken gehört, desto mehr saugt sie deine Kraft aus. Als Faustregel, versuch 80% in dem zu leben was dich lebendig macht. 20% hebst du auf für die Dinge, die wirklich einfach nur gemacht werden müssen.

Stille Zeit mit Gott: Regelmäßig Zeit mit Gott zu verbringen hat immer eine gute Auswirkung auf mich.

In dieser Zeit lese ich meine Bibel. Ich versuche ca. drei bis vier Kapitel der Bibel pro Tag zu lesen. Damit kann man in einem Jahr die ganze Bibel durchlesen.

In dieser Zeit bete ich. Ich nehme mir Zeit um mit Gott über mein persönliches und familiäres Leben zu reden. Ebenso nehme ich mir Zeit um für meine Arbeit, Vision und Freunde und Kollegen zu beten. Dabei gehe ich gerne spazieren.

Der Clou bei dem ganzen ist, dass ich versuche mich in diesen Übungen zu disziplinieren. Es passiert nicht von alleine. Ich muss mir diese Zeit einplanen.

Das waren insgesamt sechs Dinge, die ich tue um Entmutigung zu überwinden. Wenn wir nicht proaktiv Ermutigung suchen, stehen wir in der sehr reellen Gefahr entmutig zu werden. Lass es nicht zu!

Frage: Was tust du proaktiv um Entmutigung zu überwinden?

2 Gedanken zu “Entmutigung überwinden!

  1. Es stimmt, wenn ich auch keinen Ermutigungs-Katalysator Menschen um mich habe, so ermutigt mich immer Gottes Wort. er ist der Gute Hirte, ER hat den Überblick und er hat MICH lieb……
    Euch einen lieben Gruss von Otto und mir , fühlt euch gedrückt…

  2. Hallo!

    Seit ein paar Jahren lerne ich immer mehr, und das in „kleinen Schritten“, wie wichtig es ist, jeden neuen Tag als einen auch wirklich „Neuen Tag“ zu betrachten. Ich bewahre mir die „Guten Erinnerungen“ und konzentriere mich nicht mehr auf ein halb leeres Glas, sondern halb VOLLES!

    Was ich heute noch mit Qual + Anstrengung vergeblich versuchte, …

    – kann morgen schon überflüssig, überholt, oder übereilt gewesen sein.
    – kann heute noch für eine schlaflose Nacht sorgen.
    – kann mir heute schon meine Kraft für den „Neuen Tag“ kosten.
    – kann morgen schon mit ganz neuen Möglichkeiten + Optionen versehen sein.
    – kann mich jetzt schon demotivieren + erst recht am nächsten Morgen.
    – kann mir morgen Margenschmerzen bereiten.
    – kann mich hektisch und ungeduldig werden lassen.
    – kann, -kann, kann …

    Ich versuche jeden neuen Tag mit kleinen Schritten zu beginnen, erst mal die etwas kleineren Dinge, die einem recht leicht von der Hand gehen, — und siehe da, – ich habe auch schon gleich meinen ersten Teilerfolg für den noch kommenden Tag, – Ein Ding weniger!

    Ich versuche, wenn terminlich möglich, erst die erfreulicheren Sachen zu machen, denn sie schmälern nicht meine Laune + kosten sehr viel weniger Kraft.

    Ich habe mich von falschen Propheten innerlich verabschiedet. Ich lasse mich nicht mehr negativ verbiegen. Es gibt viele Menschen, die eine Meinung haben, aber deshalb noch lange nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben.
    Diese allwissenden Müllhalden können einem schon im Keim den Tag vermiesen. Zuhören ja, aber alles auch zu glauben … – – – ???

    Glauben tue ich Gott, einigen auserwählten Menschen + meiner Frau -meistens.
    Wissen tun nur Wenige und wenig, Gott hingegen weis alles!!!

    Deshalb lege ich alles vor Gottes Tron, im Gebet + der stillen Zeiten mit Ihm.

    Oder suche Menschen die für meine Sache beten, – mit denen ich gemeinsam bete. Denn so kommen die Dinge ans Licht, sind offen und bleiben im Licht.

    Alleine Dinge lösen zu wollen, lassen die Gefahr entstehen, ins Dunkel zu geraten und Lösungswege einzuschlagen, die nicht mehr gesund und wahrhaftig, bzw. kontrollierbar sind.

    Ich versuche keine zu großen Erwartungen zu haben. Ich schaue heute eher gelassener auf das, was sich nach meinem Handeln daraus entwickelt.
    Halte ich meine Erwartungen zurück, so bin ich umso positiv überraschter, wenn sich Erfolge einstellen, oder kann Negatives viel schneller in die Tonne drücken.

    Don`t worry – beeeeeeeee habby!

    Grüße
    Jörn

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