Bevor ich nach Thüringen kam, dachte ich daran fünf neue Gemeinden parallel zu starten. Inzwischen merke ich, mein Ziel war zu klein. Ich benötigte ein größeres Ziel!

Fünf neue Gemeinden würden alles toppen was ich bisher erlebt und bewegt habe! Dennoch, wenn wir wirklich eine positive Bewegung von Kirchengemeinden in Thüringen erleben wollen. Eine Bewegung, die einen starken und heilvollen Einfluss auf das Leben in unserem Bundesland ausübt. Wenn wir das erleben wollen, dann müssen wir höher ansetzen. Dabei merke ich, wie dieses größere Ziel etwas mit mir macht.

Erneutes Denken – Ein großes Ziel schärft mein Tun! Ein großes Ziel lehrt mich ganz anders über meine Aufgabe und meine Rolle in dieser Aufgabe zu denken. Ich kam hierher um etwas zu tun. Jetzt ändert sich mein Denken. Es geht nicht darum was ich tun kann, sondern vielmehr darum, was ich auslösen kann! Denn, nur eine Bewegung von progressiven Gemeinden wird eine wirklich gute Veränderung zustande bringen. Eine Bewegung kann ich aber nicht machen, höchstens auslösen!

Engagiertes Handeln: Große Ziel fördern Engagement! Vor ein paar Wochen lernte ich einen jungen Mann kennen. Ich fand heraus, dass er vorhatte ein theologisches Vollzeitstudium anzufangen. Nachdem ich mehr über ihn erfahren habe, gab ich ihm eine steile Herausforderung. Ich bot ihm an mich mit der Gemeindegründung im Ilm-Kreis zu unterstützen. D.h. im Klartext, storniere dein Vollzeitstudium und komm zu mir nach Arnstadt. Ein paar Tage später schrieb er mir, dass er kommt und mit ihm seine Verlobte, die er in diesem Jahr noch heiraten wird. (Bei mir absolviert er ein Dualesstudium)

Wow, was bewegt ein junges Paar ihre ganze Planung umzuschmeißen und sich auf ein unsicheres Wagnis einzulassen? Ein großes Ziel!

Leidenschaftlich leben: Große Ziel sind ansteckend! Letzte Woche traf ich mich mit einem Ehepaar. Die haben bereits einige Gemeinden gegründet. Während ich zuhörte, wusste ich, dass ich richtig gute Leute vor mir habe. Ich wusste auch, dass diese Leute nicht durch halbherziges, kleinkariertes, vorsichtiges Denken angesprochen werden. Also habe ich ein Stoßgebet in den Himmel geschickt und dann mutig meine „größenwahnsinnige“ Gedanken und Vorstellungen der Zukunft mitgeteilt. Er schrieb mir daraufhin eine E-Mail. Darin stand folgendes:

„Lieber James,

Wir sind tief beeindruckt von der Begegnung mit dir und deiner Vision für unser Land. Von mir aus kann ich sagen, dass ich regelrecht begeistert bin aktiver Teil dessen zu sein, was Gott in den nächsten Jahren in punkto Gemeindegründung und Entwicklung einer neuen Leiter Generation in Deutschland und Europa tun wird. Sehr gerne würde ich mich hier einbringen wollen mit allen Ressourcen und aller Kraft, die mir zur Verfügung stehen.“

Wow, die Größe deines Ziels entscheidet darüber ob andere davon angesteckt werden oder nicht.

Frage: Welches Ziel hast du im Leben? Was denkst du, wie würde dein Leben sich verändern, wenn du dieses Ziel vergrößerst?

4 Gedanken zu “Mein Ziel war zu klein – warum wir große Ziele brauchen!

  1. Hallo James!

    Die genialsten Typen, besonders die der Geschichte, waren und sind für mich immer die Menschen mit leidenschaftlichen Visionen. Genialität und Wahnsinn liegen bekanntlich öfters mal enger beisammen, somit auch mit der Warnung von allen Seiten „Bist du jetzt etwa größenwahnsinnig geworden ?!?!?!
    Mit beinahe 47 habe ich nun auch schon so manche Erfahrung damit machen können.
    Nun James, du kennst mich ja schon ein wenig.
    Ich bin schon immer sehr begeisterungsfähig für neue Ideen gewesen. Leider stellte ich schon in jungen Jahren fest, wie sehr unser Denken und Handeln von Menschen in unserem Umfeld, sei es Familie, Freunde, Kollegen, sogar in der Gemeinde …, die den daraus entstandenen Visionen nicht Folgen konnten, versucht wurde, es einem schnellstmöglich wieder auszureden. Liebe, Leidenschaft, Mut, Begeisterung & Vision, sind die Bausteine, die in meinem Leben jeden unbezwingbar scheinenden Berg zum Sandhaufen werden ließen.

    Meine schönsten Erfolge habe ich mit den Menschen teilen können, denen es ähnlich wichtig im Leben ist, sagen zu wollen, „Niemals ein Nie“, „Yes we can“, + heute erst recht, „Mit Gottes Hilfe + so Gott will !!!“. Dies setzt Kräfte frei, die uns der Herr mitgegeben hat.

    Die größten Misserfolge, was die Zielsetzung anbetrifft, hatte ich immer dann, wenn Menschen meine Visionen in Frage stellten, statt mich mit nützlichen „You can!“-Tips zu unterstützen, nur alles nieder machten.
    Wenn dieser Menschenschlag dann überhand nimmt, kann es schnell passieren, das die Liebe, Leidenschaft, der Mut, die Begeisterung und zuletzt die Visionen, – wieder von jenem unbezwingbar Berg erdrückt werden.

    Heute machen diese Menschen mir keine Angst mehr. Ich lasse sie reden, aber höre ihnen trotzdem zu, nur glaube ich nicht mehr ihnen, sondern endlich, endlich nur noch demjenigen, der demnach ja das größenwahnsinnigste Wesen ist das es gibt, – unser Herr & Gott, – – – , hallelulja, – was hat er für eine Vision gehabt, von der Welt und von allem Leben. Danke Herr!

    Und ich will nicht aufhören, – glaube fest daran: „Gott liebt Größenwahn, sofern er denn aus liebe geboren wird, und vor Gottes Thron gelegt wurde.“

    Schön, dass Gott es mit Dir James so übervoll, übergroß, über alles – Gut – nicht nur meint,
    sondern auch weis !!!

    Ich wünsche Dir Gottes reichen Segen und noch viele, viele GROSSE Visionen.

    Jörn

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