Bekanntes und Neues! – Der Stab Mose

Vor 75 Jahren wurde mein Vater in der kleinsten Stadt Thüringens geboren. Am vergangenen Wochenende besuchten wir sie gemeinsam. Am Sonntag predigte mein Vater dann zum ersten Mal in seinem Leben in Thüringen. Seine Predigt, die er in Mühlhausen/Thüringen hielt, hat mich stark ermutigt und inspiriert. Deshalb hat er seine Predigt für meine Leser zu einem Gast-Artikel zusammengefasst. Danke Dad!

Um Israel aus der Sklaverei in Ägypten zu befreien, setzt Gott auf Mose. Zuerst verschafft er sich durch den brennenden Busch die Aufmerksamkeit des abgestumpften 80-jährigen Mannes, der jetzt in der Wüste notgedrungen Schafe hütet, aber bald zum Befreier werden soll. Weiterlesen „Bekanntes und Neues! – Der Stab Mose“

4 Bibelstellen die mein Denken geformt haben

Bibelstellen haben über die Jahre mein Denken geformt. Hier sind 4 davon.

Denkt nicht an das Frühere, und auf das Vergangene achtet nicht! Siehe, ich wirke Neues! Jetzt sprosst es auf. Erkennt ihr es nicht? (Jesaja 43,18+19a | ELB)

Ich kenne keine Einrichtung die so sehr daran interessiert ist alles beim Alten zu belassen wie die Kirche. Kein Wunder, dass Gott selbst unmissverständlich dazu auffordert die Vergangenheit loszulassen. Nicht weil sie schlecht war. Gott ist aber dabei Neues hervorzubringen! Das Neue, das er wirkt, braucht unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Es ist klein und unscheinbar und Gott bleibt nicht beim Alten stehen. In Zukunft vollbringt er seine gute Absichten durch das Neue, das er wirkt. Wir verpassen so viel, wenn wir beim Alten stehen bleiben!

Sei fröhlich, du Unfruchtbare, auch wenn du nie ein Kind geboren hast! Juble und singe, du Kinderlose! Denn du, die du allein bist, wirst mehr Kinder haben als eine Frau, die einen Mann hat. Vergrößere dein Zelt! Spann die Zeltdecken weiter aus! Spare nicht! Verlängere die Seile, und schlag die Pflöcke fest ein! Denn du wirst dich nach allen Seiten hin ausbreiten. (Jesaja 54,1-3 | HfA)

Bevor Gott Wunder vollbringt sind wir Menschen aufgefordert Glaubenshandlungen zu vollbringen. Zuerst Jubeln und dann verändert Gott ungute Zustände. Zuerst mehr Raum schaffen und dann erleben wie Gott mehr gibt. Das sind ganz praktische Anweisungen. Wie oft höre ich, dass Gemeinden dann eine neue Gemeinde starten werden, wenn alle Plätze belegt sind. Oder wie oft sind wir bereit zu geben, wenn wir Überfluss haben? Zuerst kommen die Glaubenshandlungen dann schenkt Gott seiner Kirche Wachstum.

Josua ermahnte sie: „Wie lange wollt ihr noch so träge sein? Wann endlich werdet ihr das Land in Besitz nehmen, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gegeben hat? (Josua 18,3 | HfA)

Die Nation Israel hatte schon einiges geschafft. Nach vielen Jahren war sie angesehen und hatte einiges vorzuweisen. Es gab nur einen Störenfried, Josua. Ein unzufriedener Leiter! Er verstand, dass Gott mehr mit seinem Volk vor hatte. Unser Problem liegt oft darin, dass wir schneller zufrieden sind wie Gott selbst. Trägheit entsteht, wenn wir uns, in dem was wir erreicht haben, zu Ruhe setzen. Die Aufgabe von Leitern besteht darin Gottes Volk immer wieder aus ihrer Trägheit wachzurütteln!

Und der HERR sprach zu Abram, nachdem Lot sich von ihm getrennt hatte: Erheb doch deine Augen, und schaue von dem Ort, wo du bist, nach Norden und nach Süden, nach Osten und nach Westen! Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig. (1. Mose 13,14-15 | ELB)

Gottes Botschaft an Abram lautete, das Land, das du siehst, dir will ich es geben. Entscheidend war was Abram sah! Anstatt kurzsichtig auf unsere Enttäuschungen zu blicken oder kleinkariert auf unsere Begrenztheit zu schauen, erheben wir doch unsere Augen und schauen in die Weite. Gott hat mehr für dich und deine Mitmenschen!

Frage: Welche Bibelstelle hat dein Denken geformt?

Von der Kirche zur Welt Teil IV – ungeahnte Möglichkeiten!

Mariusz Muszczynski ist ein guter Freund von mir und Direktor der Innenmission der polnischen Pfingstbewegung. In den letzten Wochen habe ich hier Auszüge eines Artikels von ihm veröffentlicht. Heute folgt der letzte Teil. Ursprünglich ist dieser Artikel Teil des Buches History Makers – Church Planting Vision for the 21st Century. Mariusz hat mir die Erlaubnis gegeben seine Einsichten mit meinen Lesern zu teilen. Sie haben mich inspiriert. Diese Inspiration wünsche ich auch dir. Viel Freude beim lesen. Danken möchte ich auch Dr. Herbert Ros für seine hervorragende Übersetzung.

Was siehst du heute? Wie siehst du dich selbst? Wie siehst du dein Leben? Ich habe drei Hinweise für dich:

Erstens: Fange an, von Möglichkeiten zu träumen

Fange an, von Tausenden von neuen Gemeinden in Polen ((und auch Deutschland; meine Ergänzung) zu träumen, von Scharen von erretteten Menschen. Von Einzelnen, von den vielen, ja Hunderten, die du gewinnen wirst. Alles fängt mit deinen Träumen an. Dann kommt Gott in deine Träume. Er beseitigt einige von ihnen, andere verändert und korrigiert er.

Während wir im Gebet ringen und Gott nach seinem Plan fragen, lässt er über einige Träume Glauben kommen, und dann werden sie Visionen. Fest steht, Träume werden durch Sehnsüchte geboren, oft durch Gottes Sehnsüchte. Deshalb ermutige ich dich zu kühnen Träumen.

Zweitens: Fange an über Möglichkeiten zu reden

Worte sind ganz einfach Gedanken. Sage nicht: „Ich bin noch jung“, sage vielmehr: „Ich bin bereit, Gott zu dienen. Ich bin ein Missionar.“ Ja, es ist wahr, es ist keine Übertreibung! Wenn du den Heiligen Geist hast, bist du Christi Zeuge. Der Grund, warum wir den Heiligen Geist empfangen haben, besteht darin, dass wir Missionare in unserer Umgebung werden. Du bist das kostbarste Werkzeug Gottes. Du bist Gottes Meisterwerk! Mose fragte Gott: „Wer bin ich schon, dass ich zu Pharao gehe?“ Falls du heute der Fragende bist, dann wird Gott sagen: „Du bist meine Stimme in dieser Nation. Du bist Salz und Licht. Du bist das Werkzeug der Veränderung. Du bist die richtige Person! Dies sind die Worte, die dein täglich Brot sein sollten! Weiterlesen „Von der Kirche zur Welt Teil IV – ungeahnte Möglichkeiten!“

Von der Kirche zur Welt Teil III – Innere Barrieren überwinden

Mariusz Muszczynski ist ein guter Freund von mir und Direktor der Innenmission der polnischen Pfingstbewegung. In den nächsten Wochen werde ich hier Auszüge eines Artikels von ihm Posten. Ursprünglich ist dieser Artikel Teil des Buches History Makers – Church Planting Vision for the 21st Century. Mariusz hat mir die Erlaubnis gegeben seine Einsichten mit meinen Lesern zu teilen. Sie haben mich inspiriert. Diese Inspiration wünsche ich auch dir. Viel Freude beim lesen. Danken möchte ich auch Dr. Herbert Ros für seine hervorragende Übersetzung.

Manch Wünschenswertes wird nie geschehen, und manche Gemeinden werden nie gegründet werden, nicht weil Gott es nicht will, sondern weil wir denken, wir sind der Aufgabe nicht gewachsen. Heute ist die größte missionarische Einschränkung nicht Mangel an Geld, Mangel an Kommunikationsmitteln, oder Mangel an Beförderungsmöglichkeiten. Die größte Einschränkung liegt im menschlichen Verstand.

In anderen Worten: das Problem liegt im Mangel an glaubensvollem, visionärem Denken. Die inneren Barrieren sind wahrscheinlich die schwierigsten, die es zu überwinden gilt. Wenn wir diese richtig handhaben, dann werden wir alles erreichen, was Gott für uns vorgesehen hat. Der größte Kampf findet immer in uns statt. Das Problem besteht darin, dass wir uns falsch einschätzen. Furcht, Unglaube und wenig Selbstvertrauen sind gefährliche Feinde, wenn es um die Erfüllung des Willen Gottes geht. Warum denkst du ständig, andere seien besser als du? Es ist interessant, dass andere möglicherweise denken, du seist viel besser als sie.

Gott gab Jeremia drei sehr wichtige Gebote, und Jeremias Gehorsam ermöglichte es ihm, Gottes Prophet zu sein. Deine Zukunft hängt auch von Deinem Gehorsam gegenüber diesen Geboten ab. Willst du Menschen für Christus gewinnen? Willst Du Teil einer neuen Gemeindegründung sein?

Das erste Gebot heißt: „Sage nicht: Ich bin zu jung“! (Jeremia 1:7)

Dieses Gebot befasst sich mit unseren Gedanken und Worten. Sprich nicht so abwertend von dir selbst. Sprich nicht so negativ; mach dich selbst nicht geringer. Sei nicht wie die Heuschrecken in deinen eigenen Augen (4. Mose 13:33). Betrachte dich nicht durch die Brille des Mangels an Erfahrung, des Mangels an Geld oder des Mangels an Alter. Gott verbot Jeremia, so zu reden. Wenn Gott denkt, dass du fähig bist, warum denkst du anders?

Weiterlesen „Von der Kirche zur Welt Teil III – Innere Barrieren überwinden“

Von der Kirche zur Welt Teil II – Unser Leben ist die größte und die einzige Chance

Mariusz Muszczynski ist ein guter Freund von mir und Direktor der Innenmission der polnischen Pfingstbewegung. In den nächsten Wochen werde ich hier Auszüge eines Artikels von ihm Posten. Ursprünglich ist dieser Artikel Teil des Buches History Makers – Church Planting Vision for the 21st Century. Mariusz hat mir die Erlaubnis gegeben seine Einsichten mit meinen Lesern zu teilen. Sie haben mich inspiriert. Diese Inspiration wünsche ich auch dir. Viel Freude beim lesen. Danken möchte ich auch Dr. Herbert Ros für seine hervorragende Übersetzung.

Der Apostel sagt, als er den Gläubigen zu Thessalonich schreibt: „Ihr seid ja unsere Ehre und Freude“ (1. Thessalonicher 2:20, Luther). Eine Gemeinde zu gründen bringt große Freude und Genugtuung. Eine neue Gemeinde ist ein neues Kapitel in der Geschichte einer Stadt! Eine neue Gemeinde ist der Anfang eines anderen Lebens für die, welche Jesus in und durch diese Gemeinde begegnen.

Wenn ich manchmal die Gemeinde besuche, die meine Frau und ich gegründet haben, höre ich die Worte: „Danke, dass Ihr hierher gekommen seid.“ Da spüre ich, dass wir etwas Historisches vollbracht haben; das wir eine Gelegenheit hatten, den Lebensweg dieser Leute und das Leben dieser Stadt zu verändern. Das bringt große Freude. Der Leute Dankbarkeit ist mein Lohn!

Falls Himmel und Hölle so real sind wie Erde und Mond, dann möchte ich nicht allein in den Himmel kommen. Ich möchte so viele Menschen wie möglich mitbringen. Der Apostel Paulus schreibt, dass die von ihm gegründeten Gemeinden sein Lohn sind (Römer 15:20).

Wenn wir eine Gemeinde gründen, erstreckt sich die Arbeit über Generationen hin. Gemeindegründung ist nicht etwas Saisonales wie Äpfelpflücken! Gemeindegründung ist das Anpflanzen eines Waldes! Manchmal benötigt es viele Jahre, ehe wir es in der vollen Blütenpracht und Schönheit sehen können. Ich beobachte wie die junge Generation heranwächst. Vor nicht allzu langer Zeit bereiteten wir Weihnachtsgeschenke für sie vor, als sie Kinder waren, und heute sind sie Teenager und College Studenten. Es ist wunderschön. Dann denke ich nicht mehr an die schwierigen Anfänge, an die vergangenen Probleme, und ich genieße, was ich sehe. Ich bin Gott dankbar, dass ich in der Lage war, dies zu tun. Ihr Erfolg ist mein Erfolg, ihre Freude ist meine Freude!

Unser Leben ist die größte und die einzige Chance

Du befindest dich gerade auf der Erde. Vor hundert Jahren warst du nicht hier; du wirst nicht im Jahre 2050 geboren werden. Du lebst nicht in der Zeit des Apostel Paulus oder John Wesleys. Weiterlesen „Von der Kirche zur Welt Teil II – Unser Leben ist die größte und die einzige Chance“

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