Vor sechs Jahren wachte ich im Krankenhaus auf und ahnte noch nichts davon, dass dieser Tag meine Zukunft bestimmen würde.

Ich war bereits mehrere Wochen im Krankenhaus und hatte einige OPs an meinen Knien hinter mich gebracht, doch vergeblich – das Laufen war weiterhin so gut wie unmöglich. Diagnose: Totalschaden in den Knien. Ursache: plötzliche rheumatische Erkrankung.

Ähnlich wie meine Knie hatte auch mein Inneres einen gefühlten Totalschaden erlitten. Obwohl ich in jedem Bereich, sei es Beruf, Sport, Beziehung oder anderem Vollgas gegeben hatte. Mein Ziel ein Leben, das knallt, oder wie ich es gerne bezeichne: Leben zu 100%, gelang mir nicht.

Der Tag, an dem sich alles änderte

Mark Twain hat gesagt:

Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, warum.

Dieser zweite, entscheidende Tag traf nun endlich ein. Durch ein Buch. Die Bibel.

Sie lag als ein Geschenk neben meinem Krankenbett. Nachdem ich sie zu lesen begann, führte sie mich zu genau dem, wozu ich geboren wurde: Zu einer Beziehung mit dem Gott der Bibel; zum Glauben an Jesus. Ich wurde Christ.

Seitdem hat sich alles verändert. Ich kann wieder laufen und ‘ein Leben, das knallt’ darf ich seit diesem Tag täglich führen.

Kirche ist genial

Christsein klappt am besten zusammen mit anderen in einer Kirchengemeinde. Ich hatte das große Privileg im Jesus Centrum Kassel eine geniale Kirche zu finden. Hier lernte ich meinen Glauben im Alltag zu leben, fand tolle Freunde, die mit mir durch gute und schwierige Seiten gingen, und verliebte mich in meine umwerfend attraktive Frau Katharina.

Kirche – das war der Ort, an dem viele unsere Freunde diesen zweiten wichtigen Tag des Lebens erlebten. Während der inspirierenden Predigten am Sonntag oder in der Jugendkirche merkten sie, dass Gott sie liebt und mit ihnen eine ewige Beziehung will.

In der Kirche entdeckte ich meine Lebensberufung: Menschen von der begeisternden Nachricht zu erzählen, dass Jesus, der Gott der zweiten Chance ist. Deshalb studiere ich am Theologischen Seminar Beröa Theologie und bereitete mich vor, Pastor zu werden.

So viele Menschen wie möglich, an so vielen Orten wie möglich

Genau in dieser Zeit lernten meine Frau und ich James Ros in Thüringen kennen. An seiner Seite erlebten wir in verschiedenen Praktika hautnah, dass es in Deutschland einen Ort gibt, wo es nur sehr wenige Christen gibt. In Thüringen leben insgesamt 2,2 Millionen von Gott geliebte Menschen. Nur ungefähr 400 davon besuchen die Gottesdienste unseres Kirchenbundes, dem BFP. Und so bewegte Jesus unser Herz, von Jesus und seinem Versprechen in Thüringen zu erzählen:

Jesus sagte:

Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle. – Die Bibel, Johannes 10,10

Neue Kirchen zu starten, ist die beste Art und Weise, damit so viele Menschen wie möglich, an so vielen Orten wie möglich in Thüringen von diesem Versprechen erfahren. Deshalb freuen wir uns ab August 2017 Teil von etwas wirklich Bedeutendem für Thüringen zu werden: Mitarbeiter in KirchenThür (Ein Netz von neuen Kirchen für Thüringen).


Ich empfehle von ganzem Herzen Kevin Herla für seine neue Herausforderung in Thüringen finanziell zu unterstützen. Er gehört zu den jungen Leitern, die wirklich einen Unterschied machen und dafür sorgen, dass es mehr Himmel auf Erden gibt.

Kevin unterstützen

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