Coaching

Gibt es Menschen, die Dich begleitet und gefördert haben? Es ist super, wenn es solche Menschen in unserem Leben gibt. Und hier sind drei wichtige Gründe, warum Du jemand coachen solltest!

Du kannst coachen!

Vor Jahren habe ich vom Coaching-Experten Dr. Bob Logan gelernt, dass ich nur einen Schritt voraus sein muss, um jemand weiter zu helfen. Ich jogge seit etwas über sechs Monaten. Also Anfänger. Trotzdem könnte ich jemand, der noch gar nicht angefangen hat, helfen, seinen nächsten Schritt hin zum aktiven Jogger zu gehen.

Wenn Du schon drei Mal im Leben gebetet hast, kannst Du jemand helfen, der noch nie gebetet hat. Wenn Du den Weg in einen Gottesdienst schon mal gefunden hast, kannst Du jemand diesen Weg zeigen, der ihn noch nie gegangen ist. Wenn Du schon mal eine Kleingruppe aufgebaut hast, dann kannst Du jemand helfen, der gerade damit anfangen will. Wenn Du eine Gemeinde gegründet, erneuert oder aufgebaut hast, dann bist Du ein guter Coach für solche, die genau das tun wollen.

Das Gegenseitigkeitsprinzip

Auf einem Intensiv-Training für Gemeindegründer in den USA lernte ich den erfolgreichen Gemeindegründer David Crosby kennen. Er unterrichtete dort. Auf die Frage, warum er das tue, sagte er, weil er „an das Gegenseitigkeitsprinzip“ glaube. Menschen haben in ihm investiert; jetzt will er auch in andere investieren.

Es tut mir gut und bringt mich weiter, wenn andere mir ihre Zeit, Aufmerksamkeit und Erfahrung schenken. Und dann? Dann bin ich dran. Das Prinzip der Gegenseitigkeit: Was ich von anderen empfangen habe, will ich wiederum an andere weitergeben.

Menschen, die ich begleite, lade ich gerne zum Essen ein. Warum? So hat es mein Coach mit mir gemacht. Ich sage meinen Coachees: macht das gleiche mit euren Coachees. Wenn jemand Dich zum Essen einlädt, Dir zuhört und Dich fördert, dann suche Du Dir jemand, für den Du genau das gleiche tun kannst.

Dein größter Erfolg!

Am Ende meines Lebens wird es nicht so sehr darauf ankommen, was ich alles erreicht habe. Vielmehr wird es darauf ankommen, wozu ich andere befähigt habe. Mein größter Erfolg sind die Menschen, die ich befähigt habe, die beste Ausgabe ihres Selbst zu sein.

Christine Caine hat es so formuliert:

Leiter messen ihren Erfolg nicht anhand ihrer eigenen Errungenschaften, sondern an dem, was andere aufgrund ihrer Inspiration erreichen können.

(„Leaders don’t measure their success by their own accomplishments, but by what they can inspire others to achieve.“ Christine Caine)

Wenn wir uns persönlich entwickeln wollen, müssen wir uns fragen: wer hilft mir, die beste Ausgabe meines Selbst zu sein? Ebenso wichtig ist die Frage, wem hilfst Du, die beste Ausgabe seines Selbst zu sein?

Frage: Wem hilfst Du, die beste Ausgabe seines Selbst zu sein?

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*