Eigentlich habe ich im September zu viele Termine. Deshalb fehlte mir die Begeisterung in den Flieger zu steigen, um in Norwegen am zweiten Teil des M4 Trainings für Gemeindegründer teilzunehmen. Aber ich bin froh, dass ich es getan habe. In dieser Zeit konnte ich wieder Leidenschaft tanken.

M4 ist ein zweijähriges Trainingsprogramm für Gemeindegründer und ihre Teams. Entwickelt wurde es in Norwegen. Es kommt aus der Praxis, konzentriert sich auf die Grundprinzipien für eine gesunde Gemeindegründung und breitet sich stark in Europa aus.

Die Inhalte sind gut. Ich habe gleichzeitig von vielen anderen Elementen profitiert. Diese drei Elemente waren für mich besonders wertvoll:

Reduzieren

Oft ist es so, dass wir als Gemeindegründungsteam so viele Dinge tun könnten, dass wir vor lauter Optionen nicht vorwärts kommen. M4 liefert nicht einfach noch mehr Ideen und Optionen. Viel mehr geht es darum sich auf das Wesentliche zu reduzieren. Am Ende werden maximal sechs Ziele für die nächsten sechs Monaten aufgeschrieben und ihre konkrete Umsetzung geplant.

Als Leiter der Gemeindegründung bin ich am Ende des Trainings richtig entspannt. Wir haben unsere Ziele. Wir sind fokussiert. Wir können uns nun ganz der Umsetzung widmen.

Wertschätzung

Wertschätzung wird bei M4 gelebt. Es fängt damit an, dass wir privat untergebracht wurden und ein Auto zur Verfügung gestellt bekommen haben. Dann war die Verköstigung ein absolutes Highlight. Es hätte sich schon allein wegen dem Essen und der Gastfreundschaft gelohnt nach Norwegen zu reisen.

Dazu kommt, dass man hier kein Exot ist. Hier sind Gemeindegründer Insider. Nicht schon wieder der Außenseiter. Bei M4 bin ich als Gemeindegründer Insider. Das ist cool!

Dann sind dort andere Gemeindegründer die ständig dabei sind dich zu ermutigen. Immer wieder wird für einander Gebetet. Bei offiziellen Zeiten und auch ganz spontan in den Pausen. Immer wieder bekamen wir Zusprüche. Dabei wurde unser Glaube gestärkt und wir glauben wieder neu, dass Gott etwas mit uns vor hat.

Es geht um mehr

Ich habe an diesem Wochenende zu Leuten gesagt, es geht bei M4 um mehr. Es geht nicht nur um meine Gemeindegründung. Es geht um eine Bewegung von neuen Gemeinden. Eine Bewegung von neuen Gemeinden in Europa. Zusätzlich zu den Teams aus Norwegen und unser Team aus Deutschland waren mehrere Leiter aus der Schweiz und Spanien da.

Man spürt, dass es in dieser Bewegung um eine gemeinsame Leidenschaft geht, es geht um „passion for Jesus“. Es geht nicht um M4. Es geht letzten Endes nicht um Gemeindegründung. Es geht um das Zentrum unseres Glaubens. Es geht um Jesus Christus. Es geht um „passion for Jesus“ und die Leidenschaft Menschen mit Jesus bekannt zu machen.

M4 sticht nicht hervor durch neue Inhalte. Vielmehr hat mir die Dynamik und Leidenschaft, die von dieser Bewegung ausgeht, inspiriert. Es war mehr als nur Training. Ich habe Leidenschaft getankt.

Frage: Wo tankst du Leidenschaft?

3 Gedanken zu “Leidenschaft tanken

  1. Hallo James!
    Es ist schön zu lessen, wie von Gott gesteuerte Bewegung, die Seele regeneriert/auftankt.

    In dem Laden, in dem ich meine Kunden berate, erkläre ich Ihnen immer die Wichtigkeit der Beweglichkeit der Wibelsäule, denn meine Kunden kommen wegen Nacken – +/o. Rückenschmerzen zu uns, um sich bei uns evtl. ein neues Schlafsystem zu kaufen.

    Damit die, über den Tag gestauchte, Wirbelsäule sich in der Nacht wieder Strecken kann, also regeneriert, muß sie ausreichend gerade liegen können, also im Gleichgewicht von der Matratze aufgenommen warden. Das Polster muß weich genug sein, damit kein zu großer Druck entsteht und Muskeln nicht verspannen können.
    Ist diese Lagerung erreicht, kann die Wirbelsäule über die ca. 8 Std. Schlaf, wieder genügend Flüssigkeit zwischen den Wibeln produzieren und genügend Puffer für den neuen Tag aufbauen, dieses findet über die Atmung statt, die bis hinunter in den Bauch geht, und dabei die Wirbel in eine Vor- + Zurückbewegung bringt. Diese Bewegung regt die Produktion von Flüssigkeit an.
    Bei ungenügend guter Lagerung, findet eine Unterversorgung statt, die, über mehrere Jahre andauernd, zur schleichenden Austrocknung des faseriegen Gewebes führt und meistens nicht mit Schmerzen einher geht.
    Was hat das mit Leidenschaft zu tun?
    Es kommt immer auf die richtige Bewegung an, damit etwas regeneriert, sich erholen, sich für neue Aufgaben rüsten kann. “ Wer rastet, der rostet.“ -hat mein Opa immer geäußert.
    Im Übertragenen Sinne, können wir sehr viel von Gottes menschlicher Schöpfung in unser Leben übernehmen, wenn man o.g. Abläufe auf das o. beschriebene Training bezieht.

    Wenn alle Faktoren gut zusammenpassen, werden sie Nutzen bringen, andere Dinge oder Situationen aufbauen, motivieren, regenerieren, erneuern.
    Gute Bewegungen, sind Tankstellen für die Leidenschaften der Welt.
    Gott will Leidenschaft + Bewegung, aus der neues Erwächst.
    Ist die Wirbelsäule aufgetankt, wird sie uns leidenschaftlich gern schmerzfrei durchs` Leben tragen.

    Gruß Jörn

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