Jesus lebte seine Mission mit großer Hingabe und ohne zu erschöpfen! Wie geht das?

Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand Jesus auf, verließ das Haus und ging an einen einsamen Ort, um dort zu beten. Simon und die, die bei ihm waren, eilten ihm nach, und als sie ihn gefunden hatten, sagten sie zu ihm: ‚Alle fragen nach dir.‘ Er aber erwiderte: ‚Lasst uns von hier weggehen in die umliegenden Ortschaften, damit ich auch dort die Botschaft vom Reich Gottes verkünden kann; denn dazu bin ich gekommen.‘ Markus 1,35-38

„Leg’ los!“ und: „Achte darauf, dass deine Seele gut gesättigt ist.“ Das ist das Geheimnis, wie wir Mission leben, ohne zu erschöpfen.

Achte darauf, dass deine Seele gut gesättigt ist

Bevor Jesus richtig los legte, verbrachte er Zeit mit seinem himmlischen Vater. Diese Zeiten sättigen meine Seele und befreien sie von jedem Erfolgsdruck.

Natürlich will ich etwas bewegen und erfolgreich sein. Aber wir werden scheitern, wenn wir die Liebe Gottes verkündigen und unsere Seele nicht von dieser Liebe selbst gesättigt ist.

In jeder Mission gibt es Niederlagen und Rückschläge. Oder ich bin nicht so erfolgreich, wie ich gerne wollte oder wie es Freunde von mir sind. Wenn meine Seele nicht in Gott gesättigt ist, werde ich Mission „missbrauchen“, um die „schwarzen Löcher“ in mir, die nach Anerkennung und Bestätigung lechzen, zu stopfen.

„Schwarze Löcher“

Theoretisch weiß ich das alles. Aber in der Praxis lechzt meine Seele nach Anerkennung. Ein bisschen Erfolg und Dank wären nicht schlecht …

Wenn ich nicht bewusst darauf achte, dann melden sich meine „schwarzen Löcher“ und rufen immer lauter nach Sättigung durch Erfolg und Anerkennung. Wenn sie nicht „gestopft“ werden, produzieren sie Frust, Zynismus und Resignation.

Ich versuche zu lernen, mein Leben nicht als „Kanal“ der Liebe Gottes zu leben, sondern als „Becher“. Das heißt: Gott „gießt“ seine Liebe und Anerkennung in meine Seele und erst, wenn mein Lebensbecher überfließt, erlebe ich eine befreite Dynamik. Eine gesättigte Seele hat die Gelassenheit, dran zu bleiben, sich durchzukämpfen. Auch dort, wo nichts ist, solange auszuhalten, bis etwas da ist.

Zurück zu Jesus. Er kam also in die Stadt. Und die ganze Stadt sucht ihn. Wer wünscht sich nicht, gefragt zu sein! Jesus erlebte alles, was man sich so wünscht, wenn man in seinem Auftrag unterwegs ist: Heilungen, aufmerksame Zuhörer, Aufbruchsstimmung. Das ist fantastisch! Menschen wollen mehr „von uns“…

Jesus muss nicht einmal überlegen. Er sagt einfach:

„Lasst uns von hier weggehen in die umliegenden Ortschaften, damit ich auch dort die Botschaft vom Reich Gottes verkünden kann; denn dazu bin ich gekommen.“ Markus 1,38

Eine gesättigte Seele hilft uns, auf Kurs zu bleiben. Wir bleiben auftragsorientiert. Wir gehen weiter in der Mission Gottes.

Diese beiden Impulse aus dem Leben von Jesus sind mir eine große Hilfe: Ich geh’ einfach los. Ich sättige meine Seele bei meinem himmlischen Vater. Dadurch bin ich befreit, meine Mission zu leben, ohne störende „schwarze Löcher“, die immer Anerkennung suchen.

Frage: Wie geht es deiner Seele?

3 Gedanken zu “Mission leben, ohne zu erschöpfen Teil II

  1. Hallo!
    Mangel versucht mich immer und immer wieder von Gott zu trennen.
    Mangel hat meine Seele verletzt,
    Mangel hat den Atem Gottes in mir vergiftet.
    Mangel ist meine alte Sichtweise. die mich fesselt.

    Liebe versucht mich immer und immer wieder mit Gott zu verbinden.
    Liebe ist dabei meine Seele zu heilen
    Liebe erfüllt mich mit Gottes Atem
    Liebe ist meine neue Sichtweise, die mich entfesselt.

    Herr, ich danke Dir für meinen Mangel, der mich Deine Liebe lehrt.

    Gott macht aus den hoffnungslosesten Dingen, Situationen + Menschen noch etwas Gutes!
    Gott macht nichts falsch!
    Gott will mein Bestes!
    Wovor sollte ich noch angst haben?

    Ich vertraue Gott, bin IHM treu! – er ist immer treu zu mir!

    Diese Gedanken stärken meine Seele!, – Stille Zeiten, Sie sättigen meinen Mangel!

    . . . und ich kann wieder sehen und gehen + verstehen!

    Gruß Jörn

  2. Lieber James, liebe Christel,
    da ich von Euch keine E-Mail Adresse gefunden habe möchte ich Euch auf dlesem Wege ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Für das Neue Jahr 2015 alles Gute, Gottese Segen und viel Kraft für Eure Arbeit in Thüringen.
    Auch vielen Dank für Eure Weihnachtsgrüße.

    Alles Gute und liebe Grüße Aus Hemmingen

    Gabi und Dieter

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