Diese Tage sind ganz besondere Tage für mich. Ich bin seit einem Jahr Regionalleiter der BFP-Gemeinden in Thüringen. Am 2. Juni 2013 wurde ich in diese neue Aufgabe eingesetzt. Jetzt schaue ich bereits zurück auf 365 Tage im Amt. Das ist für mich ehrfurchtgebietend. Hat sich denn etwas in diesem Jahr getan? Natürlich will ich mir selber keinen falschen Erfolgsdruck machen. Aber ich möchte etwas bewegen. Ich möchte, dass mein Leben zählt! Ganz dankbar war ich deshalb, als mich das leise Gefühl beschlich, dass sich doch etwas bewegt hat. Heute und in meinem letzten Blog nenne ich ein paar dieser Dinge kurz:

In Arnstadt war ich noch beim Tapezieren unserer Wohnung, als ich einen brisanten Anruf bekam.

Eine Krise wendet sich zum Guten

Da war ich also kaum in Thüringen angekommen, schon standen Konfliktsituationen vor der Tür, woraus eine Gemeindespaltung hervorging. Viele Kilometer und viele Stunden sind investiert worden, um die Gemeindeleitung durch diese schwere Zeit zu begleiten.

Vor ein paar Wochen, nach viel Schmerz und Trauer, dann die Wende zum Guten. Unsere Gemeinde in Gera hat ein neues Pastorenehepaar. Und was für ein Leiterehepaar! Rob und Carol Schröder! Rob war Jahrelang Regionalleiter des BFP für Nord-Bayern. Er war im Leitungsteam der Gemeindeberatung des BFP und im Leitungsteam des Gemeindegründungswerkes im BFP. Er hat auch bereits die Region Thüringen im Leitungsteam unseres Gemeindebundes vertreten. Er ist ein Mann mit hoher Integrität und ein echter Team-Builder.

Ganz besonders möchte ich meine Hochachtung der Gemeindeleitung von Gera-Erlensee aussprechen. Ihr seid klasse! Ihr seid gute Leiter gewesen in dieser schweren Zeit. Ihr habt einen Weg für eine neue Zukunft gebahnt. Ich ziehe meinen Hut vor euch. Danke! Gott wird eure Treue belohnen!

Eine neue Kirchengemeinde entsteht

Als ich in Arnstadt ankam, kannte ich niemand. Jetzt darf ich miterleben, wie ein Team für die Gründung der neuen Kirchengemeinde im Ilm-Kreis entsteht. Wunderbare junge Menschen aus verschiedenen Teilen unseres Landes sind nach Arnstadt gekommen und werden auch noch etwas länger bleiben. Die Grundlage für diesen Einsatz verdanken wir Gospeltribe. Eine geniale Gruppe! Gleichzeitig freue ich mich, Christen vor Ort kennen zu lernen, die sich mit unserem Team verbinden, um gemeinsam eine Basis für die neue Gemeinde zu bilden.

Manchmal denke ich, wir müssten schon viel weiter sein. Aber dann erkenne ich, was geschehen ist. Wir haben zusammen über 200 Menschen bereits namentlich kennengelernt und beten auch namentlich für sie. Wir haben uns hier angesiedelt und sind alle auf irgendeine Weise Teil dieser schönen Stadt geworden. Und wir gründen nicht nur die Gemeinde in Arnstadt, sondern eine Kirchengemeinde für den ganzen Ilm-Kreis.

Meine lieben Freunde hier in Arnstadt. Ihr seid ganz besondere Menschen. Welche eine Ehre für mich, mit euch eine Gemeinde des lebendigen Gottes starten zu dürfen!

Es muss noch viel geschehen. Ja, aber ein Anfang ist gemacht. Wo kein Anfang ist, kann auch nichts weitergehen. Wo aber kleine Anfänge geschätzt werden, kann viel Gutes entstehen:

Denn wer hat, die kleinen Anfänge verachtet? (Die Bibel, Sacharja 4:10)

2 Gedanken zu “Ein Jahr später! Teil II

  1. Hallo! Ich kann gut nachvollziehen von was Du hier schreibst und deine Blog ist wirklich ermutigend – Danke! Manchmal habe ich das Gefühl, das gerade die kleinen Schritte (in Treue) Gott besonders lohnt. Mit unserer Treue ehren wir Gott – Halleluja! Herzliche Grüße, Martin & Hanna Leimer

    1. Hallo Martin und Hanna,

      danke für eure Ermutigung! Starke Ergebnisse sind meistens das Ergebnis von vielen kleinen Schritte. Ich wünsche euch auch viel Mut für alle kleinen Schritte die ihr noch gehen werdet.

      Gottes Segen
      James

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